Liebe Kochfreunde

Hier erzählen wir Ihnen kleine Geschichten rund um die Küche, Konditorei und Bäckerei.

Wir hoffen, das Euch diese kleinen Anekdoten und Gschichtle erfreuen.Wenn Ihr irgendwelche Geschichten und Redewendungen kennt, schickt uns eine E-Mail
arno.winkler@schwarzwaelder-kochbuch.de

Vieln Dank Herzlichste Grüße

Euer
Schwarzwälder Kochbuch

Herrgottsbscheißerle:

Herrgottsbscheißerle, die Schwäbischen Maultaschen. Eine Spezialität entstand aus einer kleinen Lügerei

Die Geschichte erzählt aus dem 17.Jahrhundert aus einem Kloster in Maulbronn.
Mit dieser heutigen weltbekannten Spezialität, wollten sie den Herrgott täuschen.
Sie bekamen in der Fastenzeit von einem Bauern ein Stück Fleisch geschenkt. Jetzt war guter Rat teuer. Was machen mit dem leckeren Fleisch, denn sie wußten ja, dass sie es in der Fastenzeit nicht essen durften.
So zerhackten sie das Fleisch, vermischten es mit Kräutern, Gewürzen und Spinat. Machten kleine Portionen daraus und umhüllten es mit einem Mehl-Eierteig.
Sie glaubten so, dass der Herr ihre Schwindelei nicht merkte.
So erfanden sie die  leckeren Schwäbischen Maultaschen
So sind sie halt,die Schwaben-schlau und erfinderisch

Fasnet-Kirchle

Die Fasnet Kirchle (für die Nichtschwaben: Kleine Fastnachts-Küchle) welche aus einem leckeren, lockeren Hefeteig hergestellt werden gibt es hier im Schwabenland während der Fastnachtszeit. Insbesondere am Schmotzigen Donnerstag.Dieser Schmutzige Dunschtig (Schmotziger Donnerstag) hat nichts mit im Sinne von Schmutz zu tun, sondern mit Fett und schlachten, da man in dieser Zeit geschlachtet  und mit Fett gebacken hat.
Dieser Donnerstag wurde damals, wie auch heute noch einmal ausgenutzt zu schlachten und gut zu essen, bis die Fastenzeit begann.
Meine Tante wie auch meine Oma haben in der Früh am Morgen angefangen diese Küchle zu machen, während der Opa in der Schlachtküche stand und mit seinen Helfern geschlachtet hat.
Besonders,Metzelsupp, Kuttle, Bratwürste, Blut und Leberwürste

 

Spätzle.

Die Spätzle ein Leibgericht der Schwarzwälder und Schwaben.
Seit dem 18. Jahrhundert werden diese leckeren feinen Spätzle hergestellt.
Da diese Spätzle so lecker und beliebt sind, haben die Schwarzwälder und die Schwaben die Spätzle als Kosewort zu einem hübschen Mädel ernannt:
Na du goldiges Spätzle.
Und wenn es etwas pummeliger war, wars halt mein Spatz.
Wahrscheinleich weil diese Spätzle so fein und zart hergestellt werden.
Wie dem auch sei- Es ist ein niedliche Anwendung, und jede Frau freut sich darüber Spätzle genannt zu werden.

 

Die Schmunzelsoßen:

Was ist eine Schmunzelsoße. Wenn meine Mutter eine weiße Sahnesoße gemacht hat, dann haben wir Kinder immer geschmunzelt und uns gefreut, weil die so lecker waren Dann haben wir immer gefragt: Mammi machst du uns eine Schmunzelsoße?

Schwarzwälder Weckleknödel:

Meine Oma hat damals Weckle übrig gehabt und sich gefragt, was mache ich damit. Sie hat sie einfach klein geschnitten, ein, zwei Eier dazugegeben, Gewürze und Schwarzwälder Speckstückle daruntergegeben und mit etwas Mehl gebunden. Ab ins siedende Wasser und fertig waren die Schwarzwaldknödel.

 

Not macht erfinderisch:

Die Schwaben und die Schwarzwälder waren schon immer erfinderisch, wenn man nicht wusste was man machen soll, oder es waren Reste übrig, dann macht man einfach Käse drüber, wenig Sahne dazu und überbackt das Ganze, oder man macht Eier darunter, ab in die Pfanne und fertig war der Schmarren. Egal wie, es hat einfach geschmeckt

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